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Versammlung der Vereine im Handballbezirk Melsungen-Fulda in Bebra

Am vergangenen Freitag versammelte sich die gesamte Handballelite des Handballbezirks Melsungen-Fulda in Bebra. Geladen hatte dazu der Bezirksvorsitzende Uwe Dunkelmann aus Fritzlar. Natürlich stand diese Versammlung ganz im Zeichen der aktuellen Corona Pandemie. Und deshalb mussten die Teilnehmer natürlich mit Mund- Nasenschutz anreisen und fanden alle ihren Platz in dem geräumigen großen Saal des Hotel Hessischer Hof. 

Bevor es aber um das große Thema COVID 19 ging und wie ein Spielbetrieb unter diesen besonderen Umständen stattfinden kann. Wurde zuerst über die vergangene Spielsaison berichtet. Diese wurde bekanntlich, im März vom Hessischen Handball Verband abgebrochen. Leider konnten auf Grund des Abbruchs der letzten Saison, keine Meisterehren verteilt werden. So dass man sehr schnell zum Punkt Entlastung des Bezirks Spielausschusses kam. Dieses beantragte der Ehrenvorsitzende des Bezirks Klaus-Dieter Albert aus Petersberg. Der Ausschuss wurde entlastet und die Arbeit somit von den Vereinen bestätigt.

Im Anschluss wurden zwei Sportfreunde geehrt.

Die Ehrennadel in Bronze des Hessischen Handball Verbandes bekam Dieter Schweitzer von der HSG Waldhessen überreicht. Er bekam diese besondere Ehrung für seine langjährigen Verdienste als Handballabteilungsleiter des TSV Bebra und seiner aktuellen Tätigkeiten bei der HSG Waldhessen.

Die Aktiven Nadel in Silber des HHV wurde Torsten Schmidt angeheftet.  Er ist der aktuelle Vorsitzende Organisation und Verwaltung der HSG Waldhessen und der langjährige Pressewart des Handballbezirk Melsungen-Fulda.

Die Ehrung wurde vorgenommen von dem Bezirksvorsitzenden Uwe Dunkelmann.

Wie kann ein Spielbetrieb unter den bekannten besonderen Umständen stattfinden?  Das war die große Frage, die alle Teilnehmer mitbrachten in die Versammlung.                                                   

Der Bezirksvorsitzende Dunkelmann wies die Vereine daraufhin, dass alle Sporthallen ja unterschiedlich sind und man deshalb keinen Plan A, B oder C den Vereinen an die Hand geben kann.

Jeder Verein ist vom Hessischen Handball Verband aufgefordert worden für seine Heimspielstätten ein Hygienekonzept für den Spielbetrieb aufzustellen und dieses von dem jeweiligen Hallenträger genehmigen zu lassen.

Diese Konzepte werden dann vom Handballbezirk online gestellt damit die jeweiligen Gastvereine sich dann vorher über das jeweilige Hygienekonzept informieren können bevor sie zu ihrem Auswärtsspiel anreisen.                         

Das große Thema Zuschauer in der Halle, wie ist das zu behandeln?  Dazu wurde folgendes schon bekannt gegeben durch den Bezirk.

Bei Jugendspielen auf Bezirksebene muss der Heimverein dem Gastverein mindestens 14 Sitzplätze zur Verfügung stellen.

Für die jeweiligen Fahrer der Jugendlichen.                                                                                                                          

Im Aktiven Bereich gilt bei Spielen auf Bezirksebene, dass vorerst keine Gastzuschauer zugelassen sind. Die wenigen Sitzplätze sollen dem jeweiligen Heimverein belassen werden.

In den Durchführungsbestimmungen des HHV und des Bezirks werden die Vereine dann weiter informiert, welche Maßnahmen noch zu treffen sein werden, damit man dann in den Spielbetrieb starten kann.

Zum Schluss der Versammlung wurde den Vereinen von dem Spielwart Georg Meister aus Ringgau Röhrda mitgeteilt, dass sich der Spielplan wegen dem verschobenen Start auf den 17. und 18. Oktober 2020 verschieben wird. Spiele die vor dem Saisonstart terminiert sind, werden von ihm verlegt. Die Vereine werden dementsprechend dann über NU Liga informiert.  

Ob eine Saison letztendlich stattfinden wird, entscheidet der Hessische Handballverband in der 40. Kalenderwoche. Dann wird es eine Mitteilung des HHV geben. Das wurde den Vereinen durch den Präsidenten das HHV bereits mitgeteilt. Abhängig von dem dann aktuellen COVID 19 Status im Land Hessen.

 

Torsten Schmidt

Bezirkspressewart